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Halide A., Kurdin aus der Türkei und in einer Frauengruppe für die Rechte der Kurden aktiv, wurde nach einer Wohnungsdurchsuchung verhaftet, verhört und gefoltert. Sie war erst neunzehn und stillte ihre kleine Tochter noch. Sie wurde geschlagen, mit Druckwasser abgespritzt, sexuell belästigt. Unter Elektrofolter verlor sie das Bewusstsein. "Das Schlimmste aber war, dass die Folterer drohten, meiner kleinen Tochter etwas anzutun.“
Nach ihrer Flucht nach Deutschland wurde sie mit ihrer einjährigen Tochter Berivan ins bzfo gebracht. Sie konnte kaum schlafen. Schloss sie die Augen, überfielen sie Schreckensbilder der Folter.
Durch regelmäßige Therapie fasste sie Vertrauen. Sie lernte, ihre Gefühle und Gedanken auszudrücken und ihre Erinnerungen zu kontrollieren. Sie gewann wieder Selbstwertgefühl, konnte wieder Freude empfinden, begann Deutsch zu lernen.
Drei Jahre nach Beendigung der Therapie kam sie im Sommer überraschend mit ihrer Tochter vorbei. "Mir geht es gut. Ich wollte Ihnen nur zeigen, wie groß Berivan geworden ist. Sie geht in die Schule, und es macht ihr Spaß. Und ich, ich arbeite in einer Änderungsschneiderei. Jeden Monat lege ich etwas Geld zurück, denn ich möchte mich selbständig machen. Natürlich, das, was ich erlebt habe, kann ich nicht vergessen.
Aber es ist nicht mehr ständig in meinem Kopf - und ich bin wieder im Leben zurück.”
(Exemplarische Fallgeschichte nach realen Begebenheiten.)
Ihre 5 € decken die Fahrtkosten zur wöchentlichen Therapiestunde.
Ihre 10 € lindern Schmerzen durch die Versorgung mit Medikamenten.
Ihre 20 € erfüllen kleine Wünsche wie z.B. die Teilnahme an Ausflügen.
Ihre 50 € ermöglichen seelisches Wohlbefinden z.B. durch einen Nachmittag Kunst- oder Musiktherapie.