Research

App für geflüchtete Menschen

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Internet-basierte Behandlungsansätze

Viele geflüchtete Menschen erleben im Heimatland und/oder auf der Flucht kriegs- und gewaltbedingte traumatische Ereignisse, die zu psychischen Folgeerkrankungen führen können. In den Heimat-, Transit- und Aufnahmeländern bestehen jedoch oftmals massive Versorgungslücken in der psychosozialen Versorgung dieser Personengruppe.

Neue Kommunikationsmedien wie smartphone-basierte Applikationen bieten einzigartige Versorgungsmöglichkeiten im Bereich der Humanitären Hilfe, da sie kostengünstig und unabhängig vom jeweiligen Aufenthaltsort genutzt werden können. Diese Hilfsangebote können zu einer Stabilisierung von leicht belasteten Personen und deren besseren Funktionsfähigkeit im Alltag beitragen sowie einer Verschlechterung der Symptomatik entgegenwirken.

Ziel des Projekts ist die Schaffung eines niedrigschwelligen und kostenfreien psychosozialen Angebots für geflüchtete Menschen. Im Rahmen dieses Angebots sollen psychoedukative Inhalte über die Entstehung und Aufrechterhaltung von flüchtlingsspezifischen psychischen Problemen sowie einfach anzuwendende Übungen zum verbesserten Umgang mit diesen Problemen vermittelt werden. Die Wirksamkeit der App soll hierbei wisschenaftlich evaluiert werden.

Um eine möglichst große Gruppe zu erreichen soll das Angebot als App in drei Sprachen zur Verfügung stehen (Arabisch, Farsi, Englisch).

Förderung

Das Projekt wurde gefördert vom Auswärtigen Amt.

Ansprechpartnerin

Dr. phil. Dipl. Psych. Maria Böttche
Tel.: (030) 30 39 06 -79
m.boettche@ueberleben.org

Research

Schwerpunkte: Wissenschaftliche Begleitung, Internet-basierte Behandlungsansätze, Konsequenzen extremer Traumatisierung und Psychodiagnostik.  
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