///Pressemitteilung: Erneute Spendenpartnerschaft vom Zentrum ÜBERLEBEN und der Berlinale

Pressemitteilung

Erneute Spendenpartnerschaft vom Zentrum ÜBERLEBEN und der Berlinale

Berlinale helps 2017: Engagement für junge traumatisierte Geflüchtete
Jungen und Mädchen aus Krisengebieten brauchen eine Perspektive

Berlin, 31. Januar 2017

Die 67. Berlinale lädt ihre Besucherinnen und Besucher und alle Interessierten ein für das Zentrum ÜBERLEBEN (ehemals Behandlungszentrum für Folteropfer e. V.) zu spenden. Festivaldirektor Dieter Kosslick und sein Team unterstützen bereits im zweiten Jahr die Arbeit des Zentrums. Besonders die Angebote für traumatisierte Kinder und Jugendliche liegen den Organisatoren am Herzen: „Die Berlinale machte es sich schon immer zur Aufgabe, auf gesellschaftliche Situationen zu reagieren – mit seinem Programm, aber auch durch viele zusätzliche Aktivitäten“, sagt Kosslick im Vorfeld der Eröffnung. Geschäftsführerin Dr. Mercedes Hillen betont: „Die Förderung von Talenten und kreativen Ideen sind, genau wie der Spracherwerb und der Schulbesuch, wichtige Bausteine auf dem Weg in eine sichere und erfolgreiche Zukunft. Für traumatisierte Mädchen und Jungen geht das jedoch nur mit therapeutischer und sozialarbeiterischer Begleitung. Unsere Kapazitäten und Mittel reichen angesichts des hohen Bedarf bei Weitem nicht aus. Wir sind Herrn Kosslick für das erneute Engagement sehr dankbar.“

Spendenboxen an publikumsstarken Orten des Festivals
An zentralen und öffentlich zugänglichen Orten der Berlinale werden die Spendenboxen platziert. Ausliegende Flyer rufen zur Teilnahme an der gemeinsamen Aktion auf und bieten weitere Informationen. Die Spendeneinnahmen der Berlinale kommen vollständig der Kinder- und Jugendarbeit im Zentrum ÜBERLEBEN zugute. Davon werden Therapie- und Freizeitangebote finanziert, die unseren Patientinnen und Patienten dabei helfen, das Erlebte zu verarbeiten und einen positiven Blick in die Zukunft zu richten.

Kinder- und Jugendarbeit im Zentrum ÜBERLEBEN
Das Zentrum ÜBERLEBEN verfügt seit dem Jahr 2000 über eine eigene Kinder- und Jugendabteilung. Jährlich finden dort über 20 Jungen und Mädchen therapeutische und soziale Unterstützung. Sie kommen z. B. aus Somalia, Syrien oder Afghanistan. In ihrer Heimat und auf der Flucht haben sie häufig grausame Gewalt erlebt, sind inhaftiert oder entführt worden und haben Angehörige verloren. Starke Gefühle der Angst, Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit und Trauer dominieren die Patientinnen und Patienten zu Beginn der Therapie. Hinzu kommen die soziale Entwurzelung, drohende Abschiebungen, psychische Erkrankungen ihrer Eltern und andere emotionale Herausforderungen. Im Zentrum ÜBERLEBEN können sie sich behutsam mit dem Erlebten auseinandersetzen, werden in ihrer Entwicklung gefördert und im Alltag unterstützt. Insbesondere bei der Finanzierung der Sozialen Arbeit und von Freizeitaktivitäten und Sommerreisen ist das Zentrum ÜBERLEBEN auf Spenden angewiesen.

Kontakt

Tanja Schöning
Tel.: (030) 30 39 06 -62
t.schoening@ueberleben.org

Pressemitteilung zum Download (PDF)

2017-10-10T15:17:00+00:00