////Kurzzeitintervention der Ambulanz
Forschung

Kurzzeit­intervention der Ambulanz

Wissenschaftliche Begleitung

In der Ambulanten Abteilung für Erwachsene zur Behandlung von Folteropfern und traumatisierten Geflüchteten wurde eine Kurzzeitintervention entwickelt, die wissenschaftlich evaluiert wurde. Dabei handelt es sich um einen multimodalen Ansatz (d.h. psychotherapeutische, psychiatrische und sozialarbeiterische Komponenten), der speziell auf die Bedürfnisse von kürzlich in Europa eingereisten Kriegs- und Folterüberlebenden zugeschnitten ist und in der Regel ca. sechs Monate umfasst. Dabei sind die Inhalte und Themenschwerpunkte der Behandlung aufgrund der aktuellen Situation der Patient*innen anders gewichtet als in der ebenso angebotenen Langzeitintervention.

Erhoben werden die Veränderungen (vor und nach Abschluss der Behandlung) in der psychischen Belastung hinsichtlich der Ausprägung der posttraumatischen Belastungsstörung, Depression und Ängstlichkeit im Zuge der ca. 6-monatigen Behandlung.

Ansprechpartnerin

Dr. phil. Dipl. Psych. Nadine Stammel
Tel.: (030) 30 39 06 -32
n.stammel@ueberleben.org

Forschung

Schwerpunkte: Wissenschaftliche Begleitung, Internet-basierte Behandlungsansätze, Konsequenzen extremer Traumatisierung und Psychodiagnostik.


 
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2017-10-10T10:15:19+00:00