Research

Psychische Belastung bei Dol­metschenden

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Aktuellen Studie zur psychischen Gesundheit von Dolmetschenden

Die Studie ist eine bundesweite Online-Befragung vom Zentrum ÜBERLEBEN in Kooperation mit der Freien Universität Berlin zur psychischen Gesundheit von Dolmetschenden in der Arbeit mit Geflüchteten. Teilnehmen können alle bezahlten Dolmetschenden/Sprach- und Kulturmittelnden, die für Geflüchtete dolmetschen.

> Hier geht es zur Studie: Link

Psychische Belastung bei Dolmetschenden

Nicht-therapeutische Berufsgruppen, wie Dolmetschende und Freiwillige, haben im Rahmen ihrer Arbeit zunehmend Kontakt mit traumatisierten Geflüchteten und sind dabei häufig Belastungen ausgesetzt. Dolmetschende fungieren im Therapieprozess als Sprachvermittler*innen und hören und dolmetschen die belastenden Schilderungen der Patient*innen. Häufig erhalten sie jedoch nicht oder nur unzureichend professionelle Supervision.

Ein weiterer vulnerabler Personenkreis sind die freiwillig Helfenden. Insbesondere seit 2015 haben sich zunehmend mehr Menschen in Deutschland (aber auch europaweit) freiwillig engagiert um geflüchtete Menschen zu unterstützen. Viele Helfende sind dabei erstmals direkt mit den Folgen von Krieg und Menschenrechtsverletzungen konfrontiert gewesen.

Bisher gibt es nur sehr wenige und unsystematische empirische Untersuchungen zu den psychischen Belastungen sowie Schutz- und Risikofaktoren von Dolmetschenden und Freiwilligen.

Die Untersuchung der psychischen Auswirkungen der Arbeit mit traumatisierten geflüchteten Menschen auf Dolmetschende und freiwillig Helfende ist daher aktuell ein weiteres Schwerpunktthema der Forschungsabteilung.

Ansprechpartnerin

Dr. phil. Dipl. Psych. Nadine Stammel
Tel.: (030) 30 39 06 -79
n.stammel@ueberleben.org

M.Sc. Angelika Geiling
Tel.: (030) 30 39 06 -65
a.geiling@ueberleben.org

Research

Schwerpunkte: Wissenschaftliche Begleitung, Internet-basierte Behandlungsansätze, Konsequenzen extremer Traumatisierung und Psychodiagnostik.  
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