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Transformative Psychosocial Support in Ukraine 

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©LAONG/shutterstock.com, Agenturfoto

Das Projekt stärkt psychosoziale Fachkräfte in der Ukraine durch den Aufbau einer Supervisionsstruktur bei ROKADA, bedarfsorientierte Trainings sowie transnationale Vernetzung. Gemeinsam mit der wissenschaftlichen Abteilung des Zentrum ÜBERLEBEN und dem Bundesverband PSZ wird ein kontextspezifisches Supervisionscurriculum eingeführt, das die Resilienz der psychosozialen Versorgung entlang etablierter Qualitätsstandards fördert. Das Projekt trägt zum fachlichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt in aktuellen Transformationsprozessen vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges gegen die Ukraine bei. 

Das Projekt "Transformative Psychosocial Support in Ukraine" zielt auf den nachhaltigen Ausbau psychosozialer Versorgungskapazitäten in der Ukraine und die Stärkung gesellschaftlicher Kohäsion in einem von Krieg, Flucht/Vertreibung und tiefgreifenden Transformationsprozessen geprägten Kontext. Zentral sind die Qualifizierung und Vernetzung psychosozialer Fachkräfte, um Stabilisierung und Wiederaufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen in der Ukraine zu unterstützen. 

Damit reagiert das Projekt auf den hohen Bedarf an psychosozialer Unterstützung infolge von Krieg, Besatzung und Vertreibung. Viele Fachkräfte arbeiten unter extremen Belastungen, während bestehende institutionelle und fachliche Strukturen unter Kriegsbedingungen vor außergewöhnlichen Herausforderungen stehen. Ziel ist es, sie durch Trainings, Supervisions- und Austauschformate sowie Öffentlichkeitsarbeit zu stärken und sie als Akteur:innen gesellschaftlicher Resilienz und demokratischer Erneuerung zu unterstützen. 

Die wissenschaftliche Abteilung des Zentrum ÜBERLEBEN setzt im Projekt den zentralen Baustein des Supervisionscurriculums um. Gemeinsam mit ROKADA wird auf Basis der langjährigen Erfahrung des ZÜ mit Supervisionsweiterbildungen in Konflikt- und Post-Konflikt-Settings ein kontextspezifisches 12-monatiges Supervisionscurriculum entwickelt. Diese Weiterbildung wird ab September 2026 vor Ort durchgeführt und evaluiert. Teil des Curriculums ist eine begleitende Supervision der Trainingsteilnehmenden. Die Weiterbildung dient der langfristigen Sicherung von Fachlichkeit, der Prävention sekundärer Belastung und der Förderung von Resilienz im ukrainischen Versorgungssystem, indem mindestens 12 Supervisor:innen entlang europäischer Standards ausgebildet werden. Zudem werden Voraussetzungen für eine nachhaltige Supervisionsstruktur beim Projektpartner ROKADA geschaffen.  

Laufzeit und Förderung

01.07.2026 bis 31.12.2027 (Projektmaßnahmen ZÜ bis 30.06.2027) 

Das Projekt „Transformative Psychosocial Support in Ukraine" wird vom Auswärtigen Amt im Rahmen des Programms „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland" (ÖPR) gefördert.