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Psychosoziale Versorgung von geflüchteten Kindern, Jugendlichen

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© maxim ibragimov/shutterstock.com, Agenturfoto mit Models gestellt

Psychosoziale Versorgung von geflüchteten Kindern, Jugendlichen sowie deren Bezugspersonen mit Fokus auf der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen 

Geflüchtete Kinder und Jugendliche sind häufig schweren psychischen und sozialen Belastungen ausgesetzt. Das Projekt bietet ihnen und ihren Bezugspersonen ein integriertes therapeutisch-sozialpädagogisches Unterstützungsangebot. Durch Traumatherapie, Beratung, Bildungs- und Freizeitangebote werden psychische Stabilisierung, soziale Teilhabe, Integration sowie die Stärkung von Familien und Zukunftsperspektiven gefördert. 

Laut UNO-Flüchtlingshilfe sind rund 40 Prozent der weltweit 117,8 Mio. Geflüchteten Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Ein Drittel der geflüchteten Minderjährigen sind unbegleitet und begeben sich allein auf die Fluchtrouten. Viele von ihnen benötigen psychosoziale Hilfe, weisen schwere Traumatisierungen auf und leiden unter wiederkehrenden Angstzuständen und schweren psychischen Belastungen.  

Mit dem Projektvorhaben soll geflüchteten Kindern, Jugendlichen und deren Bezugspersonen, die sich in einer anhaltenden Belastungssituation befinden und zusätzlich zu ihren psychischen und somatischen Beschwerden unter einer Vielzahl von sozialen Problemlagen leiden, ein an ihren speziellen Bedarfen orientiertes integriertes therapeutisch-sozialpädagogisches Versorgungsangebot gemacht werden. Ziel ist die Reduzierung der psychischen Symptomatik und das Entgegenwirken einer Chronifizierung reaktiver Erkrankungen, die Verbesserung des psychosozialen Funktionsniveaus, die Stärkung des Familiensystems und der sozialen Kompetenz.  

Neben einer zielgerichteten psychotherapeutischen Behandlung mit Traumafokus für junge Menschen und ihre Bezugspersonen, werden durch sozialpädagogische Unterstützung die Integration und Teilhabe an der Gesellschaft angebahnt.  

Der regelmäßige Kita- bzw. Schulbesuch oder die Unterstützung bei der Suche einer geeigneten Ausbildungsstelle sind hier ebenso wichtig wie niederschwellige Angebote. Die Organisation und Durchführung regelmäßiger gemeinsamer Ausflüge oder sportlicher Aktivitäten, bis hin zur behutsamen Wassergewöhnung, sind für die oft von seelischer Behinderung bedrohten jungen Menschen eine wichtige Stütze. 

Beratungsangebote und Weitervermittlung an externe Stellen bei spezifischen Bedarfen (Schuldnerberatung, Rechtsberatung, sexualbildende Angebote) ergänzen die Arbeit. 

Weitere Schwerpunkte der Kinder- und Jugendabteilung sind die methodische Weiterentwicklung der therapeutisch / sozialpädagogischen Ansätze und das Angebot an Fortbildungen und Vernetzung mit dem Regelsystem. 

Laufzeit und Förderung

01.01.2026 bis voraussichtlich 31.12.2026 

Die psychosoziale Versorgung von geflüchteten Kindern, Jugendlichen sowie deren Bezugspersonen wird gefördert von der Beauftragten des Senats für Partizipation, Integration und Migration aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung. 

Terminanfragen

Montag von 12:00-14:00 Uhr
Mittwoch von 11:00-13:00 Uhr
Tel.: (030) 30 39 06 -69

Bitte beachten Sie, dass Therapieanfragen ausschließlich telefonisch angenommen werden.

Kontakt

Leitung

Nal Lohe und Martin Gött

Infomaterial

Flyer der Ambulanten Abteilung für Kinder und Jugendliche (Deutsch)

Flyer der Ambulanten Abteilung für Kinder und Jugendliche (Englisch)