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Weltflüchtlingstag 2026: Die Menschen hinter den Zahlen
Zivilgesellschaftliche Organisationen leisten täglich unverzichtbare Arbeit für Schutzsuchende. Sie begleiten, beraten und unterstützen Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und existenzieller Not geflohen sind. Diese Arbeit geschieht unter zunehmend schwierigen Bedingungen und verweist zugleich auf strukturelle Probleme.
275 Organisationen fordern zum Umdenken im Flüchtlingsschutz auf: Es geht auch anders!
Zum Weltflüchtlingstag stellt sich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, darunter das Zentrum ÜBERLEBEN, unter dem Motto „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ gegen die Entrechtung von schutzsuchenden Menschen.
Eine Auszeit von den Gedankenspiralen
Ein Ausflug zum Zoo, ein Kinobesuch oder ein Nachmittag im Museum – auf den ersten Blick können solche Aktivitäten wie etwas Alltägliches erscheinen. Für unsere Klient:innen sind das jedoch ganz besondere Augenblicke und seltene Gelegenheiten, ihrem belastenden Alltag für einen Moment zu entkommen.
Kommunikation ist das A und O
Seit fünf Jahren leitet unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Antonia Vervaart das wöchentliche Deutsch-Kommunikationstraining im Wohnverbund für Migrantinnen. Hier treffen viele sprachliche Hintergründe aufeinander. Eine Herausforderung, die Antonio mit viel Erfahrung und Freude meistert.
Mit dem Pinsel in der Hand den Gefühlen freien Lauf lassen
mal die Woche können unsere Patient:innen sich dort ausprobieren und ihre Kreativität ausleben. Kunsttherapeutin Kathrin Rieke-Goetz leitet die Gruppe und beobachtet jedes Mal voller Begeisterung, wie Menschen durch Kunst wieder einen Weg zur Selbstwirksamkeit finden können.
Internationaler Tag gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie
An vielen Orten auf der Welt wird Homosexualität bis heute kriminalisiert. In sieben Ländern droht für einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen sogar die Todesstrafe. Das ist bis heute Realität.
Unerwartete Kürzung: Projekt „BBeRuf” endet frühzeitig
Unser Projekt „BBeRuf“ hat Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund die Möglichkeit gegeben, die Berufsbildungsreife nachzuholen und zugleich eine Ausbildung in der Pflege aufzunehmen. Nun wird das Projekt infolge von Mittelkürzungen gestrichen.
Heilung beginnt mit Schutz – unsere iranischen Klient:innen
Wir bewundern den Mut der Bevölkerung im Iran in ihrem Einsatz für Gerechtigkeit, und gleichzeitig blicken wir voller Sorge auf die Geschehnisse der letzten Monate und die aktuelle militärische Eskalation.
Rassismus im Gesundheitswesen überwinden
Menschen, denen es nicht gut geht, wenden sich für gewöhnlich mit Hoffnung auf Besserung an Gesundheitsinstitutionen. Doch was ist, wenn die Einrichtung, die dafür gemacht ist, dass es Menschen besser geht, das Gegenteil bewirkt, weil sich Menschen dort diskriminiert fühlen?
Psychotherapeutische Gruppe für Menschen aus Gaza
Neues psychotherapeutisches Gruppenangebot im Zentrum ÜBERLEBEN. Es richtet sich an Menschen aus Gaza, die aktuell in Berlin und Umgebung leben.
PM: Bundestag beschließt GEAS-Anpassungsgesetze
Der Bundestag hat die Anpassungsgesetze zur Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) beschlossen. Für geflüchtete Menschen bedeuten die Regelungen massive Verschärfungen. Besonders betroffen sind schutzbedürftige Menschen mit schweren Erkrankungen oder Traumafolgestörungen.
Professionelle Sprach- und Kulturmittlung – mehr als reine sprachliche Übertragung
Sprach- und Kulturmittelung umfasst weit mehr als allein die sprachliche Übertragung. Wir haben ein Gespräch mit Denis Shatov geführt, unserer neuen Leitung für den Arbeitsbereich SKM, der auf eine langjährige Berufserfahrung in diesem Feld zurückblickt.
Positionspapier: Schutz für Menschen aus Syrien
Die Bundesregierung arbeitet daran, Abschiebungen nach Syrien wieder verstärkt umzusetzen. Währenddessen schockieren täglich Nachrichten über die Menschenrechtslage vor Ort. Unsere Positionspapier mit Forderungen an die Bundesregierung:
Asylrechtsverschärfunge: Stabilität in unsicheren Zeiten schaffen
Die asylrechtlichen Änderungen der letzten Jahre machen es vulnerablen Gruppen schwer, eine langfristig Aufenthaltsperspektive zu entwickeln. Für unsere Patient:innen bedeutet dies mehr Unsicherheit und Angst, obwohl sie Stabilität und Sicherheit so dringend brauchen.
Solidarität mit den Menschen im Iran
Seit über einem Monat schockieren Nachrichten über die Gewalteskalationen im Iran die Welt. Das Zentrum ÜBERLEBEN solidarisiert sich mit den Betroffenen und verurteilt aufs Schärfste die Brutalität, die das Regime zur Niederschlagung der Proteste gegen die eigene Bevölkerung nutzt.
Unsere neue Abteilung: das Kompetenzzentrum
In unserem neuen "Kompetenzzentrum Trauma, Flucht und Migration“ bündeln wir unsere langjährige Erfahrung in der Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten, um Fachkräfte sowie Organisationen im psychosozialen und gesundheitlichen Bereich, Behörden und juristische Einrichtungen noch umfassender weiterzubilden.
Headerbild | Agenturfoto: Wandeaw/shuttertstock.com, Newsbeiträge: siehe jeweiligen Artikel