Das Zentrum ÜBERLEBEN ist Bündnispartner von United4Rescue

Seit Jahren wird deutlich, dass Geflüchtete nicht nur durch ihre Erlebnisse in ihren Herkunftsländern schwer traumatisiert werden. Das passiert ebenso auf Fluchtrouten, durch Gewalt in libyschen Lagern und auch durch unerträgliche Situationen in europäischen Hotspots. Das bestätigen unsere Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen seit Jahren und stellen ernste Krankheitsbilder fest.

Die Flucht übers Mittelmeer spielt dabei eine wichtige Rolle. Menschen treiben zusammengepfercht über Tage in maroden Booten, geraten in Seenot  und müssen um ihr Leben fürchten. Überlebende leiden lebenslang daran.

Staatliche Seenotrettung ist nicht gewollt. Zivile Seenotrettung füllt diese politisch gewollte Lücke, die abschreckend wirken soll. Dagegen demonstriert zivile Seenotrettung Tag für Tag, dass jedes Menschenleben zählt. Sie verteidigt die Achtung der Menschenrechte und die grundlegenden Regeln internationaler Seefahrt. Darum habe wir uns entschlossen, Mitglied im gesellschaftlich breiten und bundesweit übergreifenden Zusammenschluss United4Rescue zu werden.

Zivile Seenotrettung verhindert nicht nur, dass Menschen ertrinken. Sie dokumentiert und klagt an, dass Geflüchtete in Not gewaltsam von europäischen Grenzen ferngehalten oder gar nach Libyen zurückgewiesen werden. Dort werden  Menschenrechte Geflüchteter verletzt und ihr Leben ist in höchster Gefahr.

Darum werden wir uns als Menschenrechtsorganisation im Bündnis United4Rescue engagieren, das aktuell über 600 Gruppen und Organisationen vereint. Das Bündnis zielt darauf ab, die zivile Seenotrettung zu stärken und hat seit Januar ein eigenes Schiff. Die Seawatch4 beteiligte sich in den letzten Wochen an Rettungsaktionen und wurde vor einigen Tagen von den italienischen Behörden willkürlich festgesetzt.

Wir fordern die Bundesregierung auf, sich einzusetzen, damit die Seawatch4 wieder zu Rettungsaktionen auf dem Mittelmeer eingesetzt werden kann. #FreeSeaWatch4!

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Weitere Infos zum Bündnis und der Mitgliedschaft finden Sie auf der Website von United4Rescue.