Forschung

Lebenstagebuch

Internet-basierte Behandlungsansätze

Im letzten Jahrzehnt ist die Gruppe der damaligen Kriegskinder aus dem II. Weltkrieg immer mehr in den Blick der wissenschaftlichen Forschung gerückt. Studien konnten dabei die Zusammenhänge zwischen weltkriegsassoziierten Traumata und Symptomen der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) bei älteren Menschen zeigen. In der psychotherapeutischen Versorgung hingegen finden sich jedoch sehr wenige ältere Menschen trotzdem ein bedeutsamer Anteil unter psychischen Problemen leidet. Barrieren sind hier häufig die Angst vor Stigmatisierung oder aber auch Mobilitätsgründe.

Um diese Barrieren zu überwinden, wurde ein internet-basierter Therapieansatz entwickelt, da das Internet zum einen eine visuell anonyme und leicht zugänglich Plattform darstellt und zum anderen von älteren Menschen bereits jetzt sehr häufig genutzt wird. Dabei verbindet diese internet-basierte Schreibtherapie Elemente des kognitiv-behavioralen Behandlungsansatzes bei PTBS mit Erkenntnissen der allgemeinen Alterspsychotherapie kombiniert.

Die Studie richtete sich an Menschen über 65 Jahren, die im bzw. unmittelbar nach dem II. Weltkrieg traumatisiert wurden und aktuell an einer PTBS-Symptomatik leiden.

Detaillierte Informationen über die Therapie, finden Sie unter: www.lebenstagebuch.de

Kooperationspartner

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald im HANSE-Klinikum Stralsund;
Freie Universität Berlin

Ansprechpartnerin

Dr. phil. Dipl. Psych. Maria Böttche
Tel.: (030) 30 39 06 -32
m.boettche@ueberleben.org

Forschung

Schwerpunkte: Wissenschaftliche Begleitung, Internet-basierte Behandlungsansätze, Konsequenzen extremer Traumatisierung und Psychodiagnostik.


 
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2017-10-10T10:16:53+00:00