Projekte

Stepped Care 

Das AMIF-Projekt „Stepped Care- ein stufenweises Behandlungskonzept besonders Schutzbedürftiger“ hat die psychische und soziale Rehabilitation besonders vulnerabler Drittstaatenangehöriger nach tiefgreifenden Gewalterfahrungen durch Krieg und Verfolgung gemäß der EU-Aufnahmerichtlinie zum Ziel.

Die Behandlung erfolgt dabei nach einem gestuften Behandlungsansatz („stepped care“). Hierbei erhalten die Klient*innen abhängig von der Schwere ihrer Erkrankung unterschiedlich intensive Behandlungsangebote. Die zugrunde liegende Annahme von stepped care-Modellen ist, dass niederschwellige Angebote mit geringerer Intensität von Beratung und Behandlung für eine gewisse Anzahl von Klienten ebenso effektiv sein können wie intensivere und längerdauernde Behandlungen. Das Bereitstellen von verschiedenschwelligen therapeutischen Angeboten trägt daher maßgeblich zur Kosteneffizenz der Behandlung bei und kann ebenso zu einer höheren Akzeptanz auf Klient*innenseite beitragen. Der stepped care-Ansatz hat auch deshalb eine hohe Bedeutung für psychisch kranke Drittstaatsangehörige, da es nach wie vor einen sehr hohen Behandlungsbedarf für diese Zielgruppe gibt, aber nur wenige Behandlungsangebote bestehen.

Das Projekt wird gemeinsam mit Refugio München durchgeführt. Im Projekt werden verschiedene Stufen und Behandlungen in beiden Projektstandorten kombiniert und wissenschaftlich evaluiert.

Projektpartner

Refugio München

Laufzeit und Förderung

Dieses Projekt wird aus den Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert.

Laufzeit: 01.07.2019-30.6.2022

Kontakt

Behandlung
Dr. Tanja Waiblinger
t.waiblinger@ueberleben.org

Wissenschaftliche Begleitung
Dr. Nadine Stammel
n.stammel@ueberleben.org