Neuigkeiten
Aktuelles
Quälende Sorgen um Angehörige in Afghanistan
Die Ereignisse in Afghanistan überschlagen sich. Das ist überall im Wohnverbund spürbar, in dem auch Frauen mit afghanischem Hintergrund betreut werden. Die Sorgen um gefährdete Angehörige sind kaum zu ertragen, Schlafprobleme nehmen zu. Franziska Maul im Interview.
Fußball lässt für Momente alles vergessen
Ein Fußball-Crashkurs mit Monika Staab, einer international bekannten Fußballtrainerin und Ex-Profispielerin, ist ein Highlight für elf Patient*innen, Klient*innen und deren Familienangehörige auf der Wiese neben unserem Zentrum ÜBERLEBEN.
Reise mit jungen Patient*innen
Auch wir packen die Koffer und planen unsere Urlaube. Nach einem so anstrengenden Jahr, freuen wir uns alle darauf. Unseren Patient*innen und Klient*innen geht es nicht anders. Daher bieten wir auch in diesem Jahr einer Gruppe von Kindern diese Möglichkeit zum Ausspannen.
Recht auf Sprachmittlung
Die Versorgungslücke für psychisch erkrankte Menschen ohne deutsche Sprachkenntnisse ist groß. Sprache ist das Arbeitsinstrument, doch flächendeckende Behandlungsangebote mit Hilfe von Dolmetscher*innen fehlen weiterhin. Ein Interview mit Psychiaterin Patricia Panneck.
PM: Ohne Dolmetschen keine Behandlung
Das Recht auf Sprachmittlung ins Sozialgesetzbuch V aufzunehmen, das fordert das Zentrum ÜBERLEBEN anlässlich des Internationalen Tages zur Unterstützung der Folteropfer am 26. Juni 2021.
Offener Brief: Landesaufnahmeprogramm für syrische Geflüchtete aus dem Libanon
Die Not der Menschen in der Konfliktregion ist immens, und wenn Berlin ein sicherer Hafen sein möchte, dann muss diese Möglichkeit der LAP genutzt werden. 14 Organisationen wenden sich mit diesem Anliegen direkt an den Senat.
Keine Übermittlungspflicht bei Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus im Gesundheitswesen
Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus können nicht ohne Angst zum Arzt gehen. Ein Bündnis von über 60 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert mit der Kampagne „GleichBeHandeln“ eine Gesetzesänderung.
PM: Besondere Schutzbedürftigkeit – Zwischen Rechtsanspruch und Umsetzung
Im Vorfeld der Bundestagswahl gehen wir mit Politiker*innen, Wissenschaft und psychosozialer Praxis in den Dialog über die Gesundheitsversorgung besonders schutzbedürftiger geflüchteter Menschen: Tagung der Psychosozialen Zentren für Geflüchtete und Folterüberlebende.
PM: Zeugenaussagen gegen Ohnmacht und Unrecht – Ein Jahr Prozess in Koblenz
Am Freitag, den 23. April 2021, jährt sich der Start des weltweit ersten Verfahrens gegen syrische Regime-Mitglieder. Die juristische Aufarbeitung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit findet vor dem Oberlandesgericht in Koblenz statt.
Zeug*innen gegen Ohnmacht und Unrecht – Prozess gegen Staatsfolter in Syrien
Unter den Patient*innen des Zentrum ÜBERLEBEN (ZÜ) sind Folterüberlebende des Assad-Regimes. Für sie spielt das Verfahren in Koblenz gegen mutmaßliche Folterer des Assad-Regimes eine wichtige Rolle. Dr. Sabrina Schmelzle hier im Interview.
Das Weltrechtsprinzip – Weltweit erster Prozess gegen Staatsfolter in Syrien
Über das Weltrechtsprinzip sowie den Wunsch nach seelischer Rehabilitation und das Bedürfnis nach Gerechtigkeit: Es jährt sich der Prozessauftakt zum Al-Khatib-Verfahren gegen zwei mutmaßliche Folterer des Assad-Regimes vor dem Oberlandesgericht Koblenz.
Politisch Gefangener im Iran – Rezas Geschichte
Sonnenstrahlen auf der Haut, ein angeregtes Gespräch mit einem Freund im Park, eine friedliche Nacht. All dies sind Dinge, die Reza M. unendlich zu schätzen weiß. Lange Zeit in seinem Leben blieben ihm diese Freiheiten verwehrt.
PM: Schrecken des Krieges wirkt weiter
Vor zehn Jahren – am 15. März 2011 – begann der Krieg in Syrien. Seitdem befinden sich Millionen Menschen auf der Flucht. Im Zentrum ÜBERLEBEN wurden bis heute sehr viele schwer traumatisierte syrische Patient*innen behandelt.
Interview: Zehn Jahre Krieg im Kopf
Heute auf den Tag genau herrscht seit zehn Jahren Krieg in Syrien. Im Interview berichtet unsere Psychologische Psychotherapeutin Maria Prochazkova darüber, wie belastend die Situation für ihre Patient*innen ist.
Therapie in Zeiten von Corona
Therapeutin Hannah Krunke gewährt ganz nahe Einblicke darin, was es bedeutet, die Arbeit unseres Zentrum ÜBERLEBEN kontinuierlich den Jahreszeiten anzupassen und auch während Eiseskälte Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
Wenn Dolmetschen die Seele strapaziert
Ein Interview mit Angelika Geiling aus der Forschungsabteilung des Zentrum ÜBERLEBEN, zu ihrem Forschungsprojekt über die psychischen Belastungen von Dolmetschenden in der Arbeit mit geflüchteten Menschen.
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