Neuigkeiten
Aktuelles
Stellungnahme: Trauma, Terror, Krieg – und kein Ende
Seit vierzig Jahren tobt ein Bürgerkrieg in Afghanistan, der Generationen zerstört und die Gesellschaft tief traumatisiert hat. Ein gewaltfreies, sicheres Leben ist in Afghanistan seit Jahrzehnten undenkbar. Leider sehen das die deutschen Sicherheitsbehörden anders.
Frisch aus dem Druck – unser Spendenflyer
In diesem Jahr gehörte das Zentrum ÜBERLEBEN zu den glücklichen Gewinner*innen, die im Rahmen der NACHTSCHICHT 2019 bei der Entwicklung eines Kommunikationsinstruments unterstützt wurden.
Kein Weg zurück
Im ZÜ sehen wir, dass immer mehr Patient*innen nicht nur durch Krieg und Folter in ihren Heimatländern traumatisiert sind. Auch die Fluchterfahrungen sind traumatisch. Lebensgefährliche Bootsüberfahrten spielen dabei eine große Rolle.
Interview: Lieber auf dem Mittelmeer sterben…
Fabian Melber ist Mitglied der Organisation Sea-Watch und als Helfer an Rettungseinsätzen auf dem Mittelmeer beteiligt gewesen. Ihm sind viele Eindrücke von verzweifelten Menschen geblieben, für die der Tod auf dem Meer erträglicher wäre, als die Zustände in Libyen.
#MenschenimZÜ – Leitungswechsel in der Tagesklinik
Unsere Tagesklinik stellt sich an der Spitze personell neu auf. Nach über 25 Jahren verlässt Dr. Ferdinand Haenel das Zentrum und geht in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Wail Diab.
Traumatische Flucht – Folter und Misshandlung in Libyen
In jüngster Zeit gibt es immer mehr Patient*innen im ZÜ, die über Libyen fliehen und dort schwer traumatisiert werden. In einem Artikel berichten wir über eine Fluchtgeschichte und die Hoffnung, die eine Therapie nach Folter und Flucht geben kann.
Pressemitteilung: Internationaler Tag der Menschenrechte 2018
Schutzbedürftige sind auf der Flucht Folter und Gewalt ausgesetzt. Auch in der EU wird Traumatisierten der Zugang zu gesundheitlicher Versorgung erschwert.
Pressemitteilung: Kunstauktion zugunsten der Überleben – Stiftung für Folteropfer
87 Kunstwerke bringen große Unterstützung für Kriegs- und Folterüberlebende.
Pressemitteilung: Jubiläums- Benefizauktion zugunsten der Überleben – Stiftung für Folteropfer am 02.12.2018
Kunstschaffende und Kunstliebhaber*innen engagieren sich zum 20. Mal mit einer Kunstauktion für Überlebende von Folter, Verfolgung und Kriegsgewalt, die im Zentrum ÜBERLEBEN bereits seit über 25 Jahren einen Ort der Zuflucht finden.
Kein sicherer AnkER– Kinder raus aus Sammelunterkünften!
2019 wird die UN Kinderrechtskonvention 30 Jahre alt. Doch nach wie vor werden die Rechte minderjähriger Geflüchteter unzureichend umgesetzt – auch in Deutschland. Besonders katastrophal ist die Unterbringung Minderjähriger in AnkER-Zentren.
Interview: „Sie können nirgendwo zur Ruhe kommen“
Geflüchtete Kinder, die mit ihren Familien nach Deutschland kommen, leben häufig in Sammelunterkünften. Doch die Erlebnisse auf der Flucht und die neue soziale Isolation hinterlassen Spuren...
Engagement für das ZÜ: Die neue therapeutische Wohngemeinschaft wird eingerichtet
Nach langer Suche konnten endlich neue Räumlichkeiten für die Wohngemeinschaft für Migrantinnen gefunden werden. Bei der Einrichtung der Wohnung bekam das ZÜ tatkräftige Unterstützung durch Mitarbeiter*innen von Pfizer.
#MenschenimZÜ – Samira, Dolmetscherin im ZÜ
Im Interview stellen wir Samira aus Afghanistan vor. Sie ist seit 2013 Sprachmittlerin für darisprachige Patient*innen im ZÜ und berichtet über ihre Arbeit in der Therapie mit traumatisierten Geflüchteten.
Fallgeschichte: Neue Zuversicht für den 16-jährigen Somali Niam
Der Sechzehnjährige Somali wirkt äußerlich gelassen. Niam wartet im Flur darauf, dass seine Therapeutin ihn herein bittet. Diese Sitzung will er mit einer guten Nachricht beginnen...
Der lange Weg des Ankommens: Traumatisierte junge Erwachsene müssen auch im Exil „funktionieren“
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge erhalten Unterbringung, Versorgung und Betreuung durch die Kinder- und Jugendhilfe in den Kommunen. Als junge Volljährige stehen sie dann vor großen Schwierigkeiten.
Interview: „Positive Erlebnisse sind sehr wichtig“
Traumatisierte junge Erwachsene sind eine wenig beachtete Gruppe unter den Geflüchteten. Sie treffen auf ein System, das viel von ihnen verlangt und wenig auf ihre Bedürfnisse eingeht.
Headerbild | Agenturfoto: Wandeaw/shuttertstock.com, Newsbeiträge: siehe jeweiligen Artikel